Inkrementelle Reichweite in der Praxis

Nutzung crossmedialer Messung zur Quantifizierung der ungedoppelten Reichweite.

Blog Header Image - Incremental reach in action
März 3, 2026

Planning for reach is rarely a question of “CTV versus linear.” In practice, most advertisers are balancing both, trying to understand whether each additional euro is expanding the audience or increasing repetition.

As viewing becomes more distributed across linear and streaming environments, the most useful question is often not whether audiences are fragmenting, but how to quantify what each channel contributes to total reach. Our Unlocking New Audiences research, based on a survey of 800+ consumers across Germany, France, Spain and Italy, provides broader context on how FAST/AVOD viewing sits alongside linear TV today.

This is where cross media measurement becomes valuable. It refers to measuring linear TV and
CTV together in one framework, with deduplicated reporting that shows total reach, overlap, and the incremental contribution of each channel.

Incremental reach, in this context, describes the additional unique viewers reached by CTV who were not reached by linear TV during the same campaign window. It helps clarify whether streaming activity is extending a plan into new audiences, or primarily reinforcing exposure among viewers already reached.

Incremental Reach in Practice  

Reach rarely increases at a constant rate across a campaign. In many campaigns, reach builds early, then growth slows as delivery increasingly lands on viewers already reached. This dynamic is often visible through reach curves, and it is one of the clearest ways to distinguish between audience growth and repetition over time. 

Ergebnisse basierend auf einer Kampagne im Vereinigten Königreich, gemessen über einen Drittanbieter unter Verwendung einer TV-Panel-basierten Reichweiten- und inkrementellen Reichweitenanalyse. Inkrementelle Reichweite definiert als Zuschauer, die über CTV erreicht wurden und während des Kampagnenzeitraums nicht über das lineare Fernsehen erreicht wurden.

Eine aktuelle Kampagne im Vereinigten Königreich wurde über einen Drittanbieter anhand einer TV-Panel-basierten Methodik gemessen, um die inkrementelle Reichweite über das lineare Fernsehen hinaus zu bewerten. Die Ergebnisse zeigen ein klares Muster: Während die lineare Komponente der Kampagne ein Plateau erreichte, baute sich die CTV-Reichweitenkurve im gleichen Zeitraum weiter auf. Die Studie ergab, dass 32 % der über CTV erreichten Zuschauer inkrementell zum linearen Fernsehen waren, was bedeutet, dass sie während des Kampagnenzeitraums nicht über den linearen Plan erreicht wurden. Diese Art der kurvenbasierten Betrachtung entspricht dem, was wir im breiteren Sehverhalten beobachten: Die Zielgruppen verteilen sich zunehmend auf lineares Fernsehen und FAST/AVOD, und die inkrementelle Reichweite wird klarer, wenn lineares Fernsehen und Streaming gemeinsam mit Deduplizierung gemessen werden.

Warum CTV nach dem Abflachen des linearen Wachstums zusätzliche Reichweite liefern kann

Dies ist keine allgemeingültige Regel, aber es gibt etablierte Gründe, warum CTV zusätzliche einzigartige Reichweite beitragen kann, wenn es mit linearem Fernsehen kombiniert wird. Unterschiedliche Zielgruppenzusammensetzung und Sehverhalten Streaming kann in Zielgruppen überproportional vertreten sein, die weniger lineares Fernsehen nutzen, was ein Grund dafür ist, dass inkrementelle Reichweite entsteht, sobald CTV in einen Plan integriert wird. Dies entspricht dem Gesamtbild unserer Unlocking New Audiences Ergebnisse, die ein eigenständiges FAST/AVOD-Sehverhalten neben der linearen Nutzung zeigen. Zugang zu zusätzlichen Nutzungskontexten FAST/AVOD wird in On-Demand- und Streaming-Kontexten konsumiert, die außerhalb klassischer Sendepläne liegen. Unsere Studie zeigt zudem, dass FAST/AVOD zusätzliche Nutzungssituationen schaffen kann, wobei regelmäßige FAST/AVOD-Nutzer angeben, Inhalte zu sehen, die sie im linearen Fernsehen sonst nicht gesehen hätten.

Die wichtigste Erkenntnis

Der eigentliche Wert der inkrementellen Reichweite besteht nicht darin zu beweisen, dass Streaming anders ist. Wir wissen bereits, dass sich das Sehverhalten fragmentiert. Der Wert liegt darin, evidenzbasiert zu zeigen, wann sich Ihr Plan noch im Reichweitenwachstum befindet und wann er in die Sättigungsphase übergeht. Sobald dies sichtbar ist, können Sie fundiertere Entscheidungen über Budgetverteilung, Aussteuerung und die Rolle der einzelnen Kanäle treffen. In einer Welt, in der Budgets stärker geprüft werden und Reichweite schwerer zu erzielen ist, ist die Messung inkrementeller Reichweite eine der klarsten Methoden, um sicherzustellen, dass jeder zusätzliche Euro neue Zielgruppen erreicht – und nicht nur mehr Impressionen erzeugt.

Schnelle Checkliste: Sind Sie bereit, inkrementelle Reichweite zu erzielen?

  • Haben Sie den Erfolg der inkrementellen Reichweite vor dem Start definiert?
  • Erhalten Sie deduplizierte Reichweiten- und Überschneidungsberichte?
  • Haben Sie Frequenzkontrollen implementiert, um die Reichweite zu schützen?
  • Wissen Sie, welche Segmente am wahrscheinlichsten inkrementell sind?
Wenn Sie die meisten dieser Fragen mit Ja beantworten können, betreiben Sie nicht nur CTV. Sie nutzen es strategisch.

Entdecken Sie die vollständigen Insights

Dieser Artikel basiert auf Daten aus der Studie „Unlocking New Audiences“ von Rakuten TV, basierend auf einer Umfrage im Juni 2025 unter mehr als Verbrauchern in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Die Studie untersucht Einstellungen und Sehverhalten in der TV- und Streaming-Landschaft und zeigt, wie die Migration der Zielgruppen die Reichweite für Werbetreibende neu definiert. Laden Sie den vollständigen Bericht herunter, um zu erfahren, wie FAST/AVOD Ihre gesamte Video-Reichweite erweitern kann und einen messbaren Einfluss über das lineare Fernsehen hinaus liefert.